Alltagsallerlei, Blogparade, Mukkel, Normaler Wahnsinn

25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Als ich auf Susannes Blog Hallo liebe Wolke den Beitrag zu 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall las habe ich spontan eine Top 3 darunter kommentiert.
Wenn ich gerade Opfer eines Trotzanfalls werde ist mir selten nach Lachen. Aber wenn ich lese, dass andere Eltern genauso leiden müssen ist es ein großer Trost und irgendwie doch lustig. Daher bin ich sehr froh, dass aus Susannes Beitrag eine Blogparade geworden ist und will uns sehr gerne mit einreihen.

Man stelle sich vor, man hantiert völlig arg- und sorglos vor sich hin und plötzlich kreischt der Lieblingsmensch los und ist völlig aufgelöst. Man selbst schaut sich erschrocken suchend um. Was ist passiert? Außer „mimimimimimimi“ versteht man nichts und zu dem Geschrei kommt noch ein „sich auf den Boden werfen“, oder wildes Rumgefuchtel mit den Armen dazu. Man wird immer rat- und hilfloser und überlegt fieberhaft, wie man dieses kleine Menschlein wieder beruhigen kann ohne sich selbst oder gar das Kind zu verletzen. Dazu muss man aber erstmal den Ursprung des Übels erkennen. Das könnte folgendes sein:

Unsere TOP 25 der total guten Gründe für einen Trotzanfall:

  1. Ich habe den Joghurtbecher geöffnet, nicht er.
  2. Er hat den falschen blauen Becher bekommen.
  3. Der Löffel! Ich habe ihn aus der Schublade genommen, und dann auch noch den falschen!
  4. Ich habe ihm den Löffel, mit dem ich gerade sein Müsli gerührt habe, zum essen hingelegt. Diesen. Total. Verdreckten. Löffel!!
  5. Die Milch und die Cornflakes sind schon gemischt, bevor er einige trocken naschen konnte.
  6. Er darf den gerade gekauften Pudding nicht auf dem Rückweg im Auto mit den Fingern auslöffeln.
  7. Man kann im Fernsehen die Werbung nicht vorspulen.
  8. Ich habe das Toastbrot an der falschen Stelle durchgeschnitten.
  9. Ich habe das Toastbrot nicht durchgeschnitten.
  10. Ihm wurde die Autotür geöffnet.
  11. Ihm wurde die Autotür nicht geöffnet.
  12. Er muss Händewaschen nachdem er auf Toilette war.
  13. Er möchte an der (eigenen) Haustür klingeln. Zum 10ten Mal. Wehe ich schließe auf. Vielleicht öffnet der Kater ja doch noch.
  14. Ich war zuerst oben. Wir hatten ein geheimes Wettrennen. So geheim, dass ich nichts davon ahnte.
  15. Sein kleiner Bruder hält eins von seinen Spielzeugen.
  16. Sein kleiner Bruder hält eins seiner eigenen Spielzeuge.
  17. Er darf seinen  Bruder nicht an den Füßen durch das Haus zerren.
  18. Ich habe seine Trinkflasche aus dem KiGa zum säubern und neu befüllen mitgenommen.
  19. Ich habe seine Trinkflasche nicht aus dem KiGa mitgenommen.
  20. Der Papa hat „Der Dino-Zug“ ausgeschaltet. Obwohl. Der. Abspann. Noch. Lief!!!
  21. Er darf das Badewasser nicht aus der Wanne schaufeln.
  22. Da. Sind. Erbsen. Im. Essen!!!!
  23. Er darf nicht den gesamten Inhalt der Zahnpastatube auf seine Zahnbürste drücken.
  24. Ich habe vergessen wie dieser eine Dinosaurier heißt.
  25. Er war nicht das erste Kind, das aus dem Kindergarten abgeholt wurde.

 

Diese großen Augen, voller Tränen und gerötet. Die Unterlippe, zitternd vorgeschoben. Und dann die kleinen Arme die sich ausbreiten: der Sturm scheint überstanden. Jetzt wird getröstet und gekuschelt, den kleinen, verzweifelten Hicksern gelauscht wie sie langsam weniger werden. Auf die Frage „Ist es wieder gut?“ kommt ein zögerliches Nicken. Der Mukkel setzt sich und ich weiß, es ist vorbei. Und ich hoffe, dass sich mein kleines Herz nicht allzu bald wieder aufregen muss. Ich sehe ihn lachend so viel lieber. Aber Trotzanfälle sind so wichtig – und genauso furchtbar anstrengend. Für alle. Und doch gibt es so viele Gründe dafür. Hier könnt ihr noch viele, viele mehr lesen!

Was sind eure total guten Gründe für einen Trotzanfall? Lasst uns teilhaben und macht auch mit!

2017-03-20 15.37.38-2

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2 thoughts on “25 total gute Gründe für einen Trotzanfall”

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